„On a Mission“ ist kein Film,
sondern unsere Haltung.

In den Jahren intensiver Gespräche und gemeinsamer Entwicklungsarbeit mit Spitzenkräften der deutschen Medizin hat KAIROS einen außergewöhnlich offenen Blick hinter die Kulissen des deutschen Gesundheitssystems erhalten. Aus den Erkenntnissen dieser Zusammenarbeit leitete sich die Notwendigkeit ab, neben den bekannten Krankenhausinformationssystemen, ein patientenzentriertes System für Heilbehandlung und Forschung zu etablieren. Kernidee eines solchen Systems war und ist noch immer die Neubewertung des Biobanking.

Es bleibt dabei: Während Krankenhausinformationssysteme und ihre diversen im Markt befindlichen Applikationen versuchen, sich über Behandlungsleitstände und –leitfäden der Heilbehandlung anzunähern, stoßen sie bei der grundsätzlichen Gestaltung der Systemparameter immer wieder an die immanenten Grenzen einer wirtschaftlichen Krankenhausverwaltung. Das heißt, sie laufen ständig Gefahr, sich in endlosen Bemühungen um die Erfüllung von überprüfbaren Krankenkassenerwartungen und optimierten Verwaltungsabläufen zu verzetteln und die individuelle Behandlung des einzelnen Patienten und „seiner“ Erkrankung aus den Augen zu verlieren. Außerdem laufen sie bei Konzentration auf den klinischen und präklinischen Behandlungsverlauf Gefahr, wesentliche Beteiligte einer ganzheitlichen Krankheitsbekämpfung aus dem Wirkkreislauf auszuschließen.

Medizinische, pharmakologische und biologische Forschung werden in der Regel nicht als gleichwertiger Systemparameter besetzt. Von einer anderen Seite nähern sich die marktüblichen Labor- und Gewebeproben-Informationssysteme der Heilbehandlung. Diese schaffen durch effektives Probenhandling und im Idealfall durch punktuelle Dokumentation des Behandlungsverlaufes nützliche Informationen für den behandelnden Arzt. Gleichwohl wird hier nur ein Bruchteil des Wissenspotentials ausgeschöpft, wenn die wirkliche Dynamisierung und vollständige Integration in andere Wissensquellen unterbleibt.

Dabei wird dann häufig noch immer die Chance verpasst, die Bioproben gleichzeitig als Sextant einer individuellen Heilbehandlung und statistisch verwertbare Parameter einer Krankheits-Landkarte für pharmakologische Forschung zu verwenden. Es existieren im Gesundheitswesen vereinfacht gesagt, zwei Informations-Kreisläufe, die sich im Idealfall überschneiden und ergänzen. Deren aktives Zusammentreffen allerdings eher der individuellen Weitsicht einzelner Protagonisten vor Ort oder dem Zufall überlassen bleibt.

Eine orchestrierte Verdrahtung dieser Wissens-Systeme war also längst überfällig, um den von der personalisierten Medizin erhofften Quantensprung in der Heilbehandlung zu erreichen. Mit dem Wissensportal CentraXX besetzen wir heute genau diese Lücke und führen so – ähnlich einer Synapsenbildung – Informationen der klinischen Heilbehandlung und der medizinische Forschung – unter Einhaltung der erforderlichen Datenschutzbestimmungen – zusammen. Gewebe- und Blutprobendaten werden durch den Einsatz von CentraXX integraler und dynamischer Bestandteil der Wissensvernetzung im Gesundheitswesen und zentraler Ankerpunkt einer personalisierten Medizin.

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